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Filme"Fight Club" und "High Fidelity" sind Filme, die mir persönlich viele großartige Ansätze liefern. Ein Zufall, dass beide eine Art Erzähler haben. In "Fight Club" ist es der namenlose Narrator aus dem Off, in "High Fidelity" Rob Gordon, welcher sich immer wieder direkt an den Zuschauer wendet. Ein Zufall, dass Edward Norton und John Cusack den gleichen Synchronsprecher haben: Andreas Fröhlich.
Diese beiden Filme sind so unfassbar und so wahr. Sie schreien mich an:
[von Sven Erlenborn, am 29. April 2007 um 14:16 Uhr]
LidlDavid und ich kauften gestern für eine kleine Feierlichkeit am Abend gemeinsam im Lidl ein. Das ist ein seltener Vorfall, aber an und für sich nicht weiter ungewöhnlich. Nach Diskussionen über die zu kaufenden Pizzasorten und mehrmaliger Standpunktveränderung von neun Litern Bier (welche wir letztendlich versehentlich im Geschäft stehen ließen), verloren wir schließlich auf der Suche nach Brot die Orientierung und mussten den nächstbesten Angestellten, den Filialleiter, um Hilfe bitten. Da Einkäufe grundsätzlich chaotisch ablaufen müssen: Alles ganz normal. Aber der gute Mann (der Filialleiter) wendete sich nach erfolgreicher Brotregalführung mit einem Angebot an uns.
"Wollt ihr euch noch Schokolade oder Grillfleisch verdienen?"
Die Kassiererin hat den vorgetäuschten Diebstahl bemerkt, die Situation wurde aufgeklärt und wir haben Schokolade bekommen.
[von Sven Erlenborn, am 28. April 2007 um 19:48 Uhr]
MedienZeitungskolumnen statt eigener Meinung. Newsticker statt eigener Probleme. Weblogs statt eigener Gedanken. Podcasts statt eigener Stimme. Chats und Foren statt eigener Freunde. Videospiele statt eigener Ziele. Filme und Fernsehserien statt eigener Erfahrungen. Sitcoms statt eigener Anekdoten. Musik statt eigener Gefühle. Bilder statt eigener Erinnerungen. Werbung und Prospekte statt eigener Erwartungen. Bücher statt eines eigenen Lebens.
[von Sven Erlenborn, am 26. April 2007 um 13:49 Uhr]
What I Am
Denny (3.4 - Grey's Anatomy):
[von Sven Erlenborn, am 25. April 2007 um 15:02 Uhr]
EinkaufslisteIch brauche noch etwas. Die schriftliche End-Endrunde schleicht auffällig in meinen Gedanken. Ich brauche Salat, Lippenbalsam, zwei karierte Hefte, Menthol-Eukalyptus-Kaugummis und kurze Haare. Mein Auto ist schon sauber. Ein Sieg wird nicht benötigt, aber der Auftritt soll nicht von vorneherein unwürdig erscheinen. Überhaupt müssen die Auftritte sorgfältiger geplant und in unangreifbarerer Selbstsicherheit aufgeführt werden. Die wichtigsten Auftritte meines Lebens, mehrmals täglich improvisiert und trotzdem mit dem Ziel der Perfektion, obwohl die Umstände nie vorhergesehen werden können. Auftritte vor einem kritischen Publikum gegenüber dem die schnöde Gesellschaft undifferenzierter nicht urteilen könnte. Meinen Gedanken.
[von Sven Erlenborn, am 23. April 2007 um 15:11 Uhr]
SonntagKaltes Wasser wäscht die Sünden des Vortags aus den rauschenden Ohren, flüchtenden Haaren und fröstelnden Zehen. Schwebende Löwenzahnsamenfallschirme kitzeln die warme Haut. Die Sonne verwüstet hitzig kneifende Augen und ausgeliefertes Gesicht. Alte Mineralquellen im Plastikgefängnis werden gierig verschlungen. Das lockere Sonntagshemd soll kühlen Schutz bieten, während die schmutzige Decke provoziert bis die Brüste erröten. Heimatmuseum.
[von Sven Erlenborn, am 22. April 2007 um 17:58 Uhr]
Coke LightEs gibt eine neue "Coke Light"-Werbung, in welcher drei Frauen Coke Light aus Dosen trinken. Sie trinken aus Dosen, die es in meiner Welt nicht gibt. Alle neueren "Coke"-Dosen haben in meiner Welt die Form der "Red Bull"-Dosen. Fanta, Sprite und alle modifizierten Coke-Getränke gibt es in meiner Welt ohnehin nicht mehr in Dosen. Nur die klassische Coke bildet die Ausnahme. Diese Werbung passt nicht in meine Welt. Trinkt eure Coke gefälligst aus Einwegflaschen.
[von Sven Erlenborn, am 21. April 2007 um 16:06 Uhr]
Lauren TalbotIch mag "Deutschland such den Superstar" nicht. Ich finde Jury und Moderation miserabel und inkompetent. Es ist unwahrscheinlich, dass ich mir je eine CD eines Künstlers kaufe, der über die Sendung bekannt wurde. Ich denke, dass das Make-Up, die Frisur und die Kleidung Lauren Talbot entstellen. Ich mag ihr Auftreten nicht. Ich finde ihre schiefen Töne und Mikrofonatmungen störend. Ich hoffe, dass YouTube irgendwann bessere Soundqualität bietet. Ich denke, dass diese Interpretation von Stings "Fields of Gold" atemberaubend ist.
[von Sven Erlenborn, am 15. April 2007 um 22:38 Uhr]
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